Traumhafte Hochzeit und Porträts in rustikaler Kulisse

Theresa und Sebastian sind ein wirklich cooles Paar. Nach der Anfrage und anschließendem Vorgespräch stand fest, dass die beiden keine Blümchen-und-Baum-Porträts machen würden – was sicherlich auch seine Reize hat. Mit den beiden mussten ich als Hochzeitsfotograf in Lohne einen Lost Place, einen verlassenen Industriestandort, für die Hochzeitsfotos finden.

Kirchliche Trauung als Heimspiel

Doch zunächst stand eine wirklich traumhafte Trauung in der katholischen Pfarrkirche St. Gertrud in Lohne auf dem Programm. Die Kirche ist mir als Hochzeitsfotograf in Lohne wohl bekannt. Man kann also von einem echten Heimspiel sprechen.

Der Ablauf der Zeremonie fand nach Anglo-Amerikanische Vorbild statt: Der Bräutigam wartet am Altar. Die Braut wird an der Hand ihres Vaters in die Kirche geführt. Das Ergebnis: Sehr emotionale Momente und entsprechende Gelegenheit für traumhafte Hochzeitsfotos.

Während der Trauung kullerte bei den Gästen die ein oder andere Träne über die Wangen. Das ansonsten sehr coole Paar wirkte wirklich beeindruckt von der Kulisse, die ihnen Freunde und Familie bereitet hatten.

Porträtbilder am „Lost Place“

Nach der Trauung ging es nur wenige hundert Meter weiter hinter den Bahnhof in Lohne. Dort liegt das Gelände eines ehemaligen Betonwerks. Ein Teil des Grundstücks nutzt ein Gebrauchtwagenhändler als Verkaufsfläche. Achtung! Leider auch für riskante Probefahrten. Der Rest liegt verlassen an Rande.

Alte, verwitterte Holztore, bröckelnde Betonwände, überwucherte Gebäudeteile. Dieser Lost Place bietet auf kleinem Raum eine Vielzahl an unterschiedlichen Motivmöglichkeiten für als Hochzeitsfotograf in Lohne.

Als Fotograf versuchte ich die Mischung aus träumerisch verliebtem Brautpaar mit einer gewissen Coolness und den rustikalen Elementen zu finden. Die Ergebnisse dürften dem entsprechen.